Die Vorzeichen vor der Landesligapartie standen nicht gut. Ohne S. Bugal und K. Pohl (Bänderriss/Krankheit)
fehlten zwei wichtige Rückraumspielerinnen im Abstiegskampf.

Diese Nachricht sollte der HSG-Sieben jedoch keinerlei den Wind aus den Segeln nehmen. Unter der Woche hatte man gut trainiert und wollte dies auch mit ins Spiel nehmen.
Nach einem furiosem Start 6:1 nach acht Minuten schalteten die Damen vom Harkortsee zwei Gänge zurück und ließen den Gegner gewähren.
Schnell konnte Drolshagen auf 7:7 verkürzen. Die HSG schaffte es jedoch nicht wieder umzuschalten, um im Angriff sowie in der Abwehr konzentrierter und durchschlagskräftiger zu agieren. Ebenfalls ließen die Harkotstädterinnen zu viele 100%ige Chance liegen. Alleine drei 7-Meter konnte K.Rissmann parieren. Somit gingen die Damen mit 10:11 in die Halbzeit.

Für die zweite Halbzeit nahm man sich wieder vor, konzentriert, aggressiv und willensstark in Halbzeit zwei zu gehen.
Dies gelang leider nicht, die Degener- Sieben lief immer einem Ein-Tore-Rückstand hinterher. In Minute 45 waren es zwischenzeitig 3 Tore Rückstand.
„In der Abwehr zu passiv, im Angriff kein 100%iger Wille und Standhandall“, beschrieb Gerlitzki die Leistung der Mannschaft.
Ab der 45. Minute ging endlich der gewünschte Ruck durch die Mannschaft. Tor um Tor kämpfte man sich an die Gäste heran. In der 58. Minute schaffte die HSG den langersehnten Führungstreffer, welcher zum Sieg führte. In der letzten Minute spielen die Damen die Zeit gut runter und konnten den Vorsprung noch auf zwei Tore ausbauen.

Nach dem Spiel war die Freude über die zwei Punkte in allen Gesichtern zusehen. Gerlitzki und Degener war jedoch ebenfalls klar, dass dieses Spiel auch anderes hätte ausgehen können.

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